Inverse Außenverteidiger und dessen Vorteile im Modernen Gegenpressing.
Vor einigen Tagen sprach ich bereits über das 3+2 System gegen den Ball, was Pep Guardiola gegen den FC Bayern auf dem Platz gebracht hat. Ergänzend dazu zeige ich euch heute, welche Vorteile diese Struktur im Gegenpressing hat, warum man dafür das Spiel in der Breite öffnen muss und das man nicht immer auf inverse Außenverteidiger setzen muss, um diese Struktur im Aufbau zu bekommen.
Grundlagen Inverse Außenverteidiger
Grundlegend musst du für diesen Beitrag wissen, das Inverse Außenverteidiger, in einen System quasi im Mittelfeld spielen, wodurch das Spielfeld enger gemacht wird.
Öffnung in der Breite
Angefangen mit der Öffnung in der Breite. Auf dem ersten Bild seht ihr die Struktur von Arsenal im Ballbesitz. Sie spielen im 3-4-3 mit einer Box im Zentrum und Saka+Martinelli, die das Spiel in der letzten Kette in der Breite öffnen. Das hat den einfachen Grund, dass sie die gegnerischen AV in der Breite binden und so Platz im Zentrum schaffen. Warum die Außen einfach besetzt sind, seht ihr auf dem zweiten Bild. Unterteilt man das Spielfeld in Zonen, dann sind die äußeren Torungefährlich und dienen nur dazu, dass man die Gegenspieler bindet, um Platz zu schaffen. Hast du den Ball in den Halbräumen, hast du immer diagonale, horizontale und vertikale Passoptionen plus deutlich bessere Passwinkel.
Das Zonensystem:
Gegenpressing
Kommen wir zum Gegenpressing. Egal ob du den Ball flach oder hoch in die letzte Kette bringst. Du hast immer die Option, in ein Mann gegen Mann Gegenpressing zu gehen, die 6er des Gegners zu isolieren und nimmst dem Gegner dadurch die Optionen, das Spiel in Ruhe durch das Zentrum aufzubauen. So kannst du das Gegenpressing perfekt als Stilmittel benutzen, um den Ballbesitz zu verteidigen.








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