Wie Pep Guardiola das Trainer Duell gewann.
Pep Guardiola wird seit seiner erfolgreichen Zeit beim FC Barcelona, rund um die Superstars
Lionel Messi, Iniesta oder auch Xavi immer wieder den Ruf eines "Overthinker" nachgesagt. Demnach, jemand der an seinen eigenen Genie versagt. Ein Trainer, von solch einer Dominanz und Erfolg geprägt, zumindest in den Nationalen Wettbewerben. Nach seiner Zeit bei Barca dominierte er mit Bayern sowie mit City jeglichen Nationalen Wettbewerb und war stets Favorit auf die Königsklasse. Jedoch wurde es schon fast zum running Gag, das er jährlich an sich selbst scheitert. Immer wieder, wagt er in den Top Spielen riesige Taktische Experimente, die seine Spieler in kürzester Zeit verstehen und umsetzen müssen, leider scheitert er daran immer wieder. Dieses Jahr im Viertelfinale der Championsleague wartete der FC Bayern München, mit neu Trainer Thomas Tuchel. Der Thomas Tuchel der ihn 2021 als Außenseiter, mit Chelsea im "CL" Finale 1:0 besiegt hat.
GRUNDLEGENDES
Auf dem Papier brachte Pep Guardiola seine Mannschaft im 3-2-4-1 auf das Feld, Tuchel entgegen im eher klassischen 4-2-3-1. Wobei 6er John Stones hier eine Geniale vielseitige Rolle eingenommen hat, darauf kommen wir gleich zurück. Thomas Tuchel entschied sich gegen Superstars wie Thomas Müller oder Sadio Mane und setzte ausschließlich auf Tempo. Leroy Sane, Kingsley Coman, Serge Gnabry und der aufrückende Alphonso Davies sind alles Spitzensprinter. Thomas Müller, der von viel platz und Zeit auf den letzten 30 Metern profitiert, war also keine Option. Leider (würde ein Bayern Fan sagen), konnte City ein herausragendes System gegen den Ball aufzeigen, die den Rekordmeister jegliche Konter zu nichte machten.
Konterresistenz
Wie eben schon erwähnt, spielt John Stones Interpretation, in diesem System, eine erhebliche Rolle. Er steuerte maßgeblich zur Konterresistenz der Cityzens bei.
Bei Ballverlust ist es immer erst eine 3+2 Absicherung, mit Rodri und Stones auf der 6, um den Gegner aus einem zentralen 5er Block nach außen zu lenken und der eigenen Mannschaft Zeit zu geben, um nachzurücken.
Wird der Ball rausgespielt, kommt Stones vielseitigkeit zum Einsatz, er taucht in die 4er kette als Rechtsverteidiger oder Innenverteidiger ab. Ake der 3 Innenverteidiger, außen links übernimmt die Rolle des Linksvertedigers. So mit gewinnt City erneut die Überzahl.
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Danach spielt City in einen sehr engen 4-4-2 um jeglichen Platz im eigenen Drittel zu ersticken, der FC Bayern wird dadurch oft gezwungen, einen Rückpass zu spielen und den Konter endgültig abzubrechen, diese Chance nutzt City dann um ihr Pressing neu aufzubauen. die beiden 8er/10er Pressen dabei hoch an. Dieser ganze Vorgang, sorgte für eine absolute nicht-Gefährlichkeit bei Kontern der Bayern. Man könnten sagen, bezogen auf den Namen dieses Blogs, das es einer der Vielen Schritte war, Bayern Schachmatt zu stetzen.
Die generelle neu Interpretation der Außenverteidiger der aktuellen Zeit, war auch heute ein Thema, bedarf aber einen eigenen Post.
Fehlererkennung
In Halbzeit 1 lief die Offensive der Sky Blues, immer wieder die B
ayrische Verteidigung aggresiv an, das sorgte dafür, das der FC Bayern, immer in der Lage war, mit geschickten Spielzügen 1,5 Reihen von City zu überspielen. Pavard konnte so z.b den Pass an Haaland und KDB vorbei zu Kimmich oder Goretzka legen und die konnten die Angriffssituation starten.
ayrische Verteidigung aggresiv an, das sorgte dafür, das der FC Bayern, immer in der Lage war, mit geschickten Spielzügen 1,5 Reihen von City zu überspielen. Pavard konnte so z.b den Pass an Haaland und KDB vorbei zu Kimmich oder Goretzka legen und die konnten die Angriffssituation starten.
In der 2. HZ hat City das deutlich klüger gelöst und schwächen erkannt, man könnte fast von einen abgewixxten verhalten gegenüber den unsicheren Upermecano sprechen. City deckte mit einen guten Sinn für den Raum, den eher fehlerfreien De ligt und holte ihn so aus dem Spiel. Haaland und KDB sind nun Stets sehr Eng am Bayrischen Mittelfeld bestehend aus Kimmich und Goretzka und Pressen nicht mehr die Verteidigung der Bayern. Links außen Grealish entgegen, läuft bei jeglicher Möglichke
it den Unsicheren Upemecano Aggresiv an und erzwingt fehler. Durch das zugestellte Mittelfeld, sowie den von Bernado zugestellten De Ligt, kam Upemecano immer wieder in Knifflige Situationen.
it den Unsicheren Upemecano Aggresiv an und erzwingt fehler. Durch das zugestellte Mittelfeld, sowie den von Bernado zugestellten De Ligt, kam Upemecano immer wieder in Knifflige Situationen.
Drei Beispiele für dieses Vorgehen. Dies sorgte für eine enorme Fehler Anfälligkeit bei den Bayen.
Fazit
Dies sind natürlich nicht alle Faktoren die dafür sorgten, das City als Sieger vom Platz ging. Es waren auch andere Taktische Überlegenheiten oder Individuelle Fehler die den Unterschied machten. Bayern war auch nicht schlecht und konnte eine Zeitlang gut mithalten. Ich wollte den Beitrag bewusst nicht, "Spiel Analyse" oder so nennen, denn dafür gehe ich zu wenig auf das Allgemeine ein. Ich reiße nur ein wenig Citys Spiel mit Ball, oder Bayerns spiel auf. Das wollte ich hiermit aber garnicht bewirken, denn dafür könnt ihr euch das Spiel einfach anschauen, ich wollte meine wesentlichen, für "standard" Zuschauer, vielleicht nicht direkt sichtbaren unterschiede und taktischen Überlegenheiten von City darstellen und erläutern. Deshalb heißt dieser Post: "Wie Pep Guardiola das Trainer Duell gewann.". Ich hoffe das habe ich geschafft. :-)
Außerdem wollte ich einblicke gewähren, wie Pep versucht hat, diese schnelle Bayern offensive zu stoppen. Denn das hat er gegen der Erwartung anderer, nicht mit seinen schnellen Spielern gelöst. Die saßen auf der Bank. Er hat ein oben angesprochenes System ausgeklügelt, das für viele so abstrakt aussah, das viele ihn vor dem Spiel wieder "Overthinking" vorgeworfen haben und sich auf den Soczalen Medien über ihn lustig gemacht haben, dass man schon wieder aufgrund seiner Ideen ausscheidet.
Nun sind wir wieder beim "Overthinking" angekommen und der Kreis hat sich geschlossen, diesmal mit einen Positiven ende für Pep Guardiola. Damit beende ich das ganze.





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Sehr interessant und verständlich geschrieben und beildert. Freue mich auf weitere Detail-Analysen. Finde ich spannender und interessanter, als das ganze Spiel analysiert zu bekommen.
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